Zertifikate

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Zertifikate garantieren Qualität und machen Diamanten vergleichbar
Nur unabhängige, international renommierte gemmologische Institute ermöglichen eine objektive Bewertung. Im Gegensatz zum weit verbreiteten Hauszertifikat eines Juweliers werden Diamanten bei GIA, HRD und IGI anonym bewertet. Das heißt, der Diamantgutachter weiss nicht, wem der Edelstein gehört.

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Der Standard im Diamant- und Schmuckhandel
Zertifikate sind heutzutage Standard für den Diamant- und Schmuckhandel. Durch die Zertifizierung eines unabhängigen gemmologischen Institutes wie dem Gemological Institute of America (GIA), International Gemological Institute (IGI) oder dem Hoge Raad voor Diamante (Hoher Rat für Diamanten, HRD) werden nicht nur die Standards der Graduierung mehr und mehr vereinheitlicht: Durch die neutrale Bewertung Dritter wird der Verkauf von Schmuck und Diamanten über das Internet erst möglich gemacht. Viele Leute gehen sogar noch einen Schritt weiter und sehen Diamanten auf dem Weg zu einer Assetklasse, da die Edelsteine durch die Zertifizierung immer leichter zu vergleichen sind. Im Folgenden finden Sie eine Auflistung ausgewählter
gemmologischer Prüflabore.

Zertifikate

Zertifikate garantieren Qualität und machen Diamanten vergleichbar.
Nur unabhängige, international renommierte gemmologische Institute ermöglichen eine objektive Bewertung. Im Gegensatz zum weit verbreiteten Hauszertifikat eines Juweliers werden Diamanten bei GIA, HRD und IGI anonym bewertet. Das heißt, der Diamantgutachter weiss nicht, wem der Edelstein gehört.

Der Standard im Diamant- und Schmuckhandel
Zertifikate sind heutzutage Standard für den Diamant- und Schmuckhandel. Durch die Zertifizierung eines unabhängigen gemmologischen Institutes wie dem Gemological Institute of America (GIA), International Gemological Institute (IGI) oder dem Hoge Raad voor Diamante (Hoher Rat für Diamanten, HRD) werden nicht nur die Standards der Graduierung mehr und mehr vereinheitlicht: Durch die neutrale Bewertung Dritter wird der Verkauf von Schmuck und Diamanten über das Internet erst möglich gemacht. Viele Leute gehen sogar noch einen Schritt weiter und sehen Diamanten auf dem Weg zu einer Assetklasse, da die Edelsteine durch die Zertifizierung immer leichter zu vergleichen sind. Im Folgenden finden Sie eine Auflistung ausgewählter gemmologischer Prüflabore. Im Anschluss finden Sie dann weiter nützliche Hinweise:

GEMOLOGICAL INSTITUTE OF AMERICA (GIA)
Das Gemmologische Institut Amerikas (GIA) wurde bereits 1931 gegründet und wurde mit der Zeit der Standard für gemmologische Untersuchungen und Bewertungen. Weltweit bekannt und angesehen ist GIA nicht nur für ihre Zertifizierung und Forschung, sondern auch für den Beitrag zu Standardisierung und Vereinheitlichung gemmologischer Bewertungsgrundlagen im Laufe der Jahrzehnte. Die berühmten „Vier C“ als Grundlage für eine gemeinsame Sprache rund um das Thema Diamant wurde von GIA eingeführt. Auch in der Diamantgraduierung hat GIA mit der Entwicklung neuer Graduierungsnormen 2005 Maßstäbe gesetzt. GIAs Status als Nonprofit-Organisation gewährt ihr ein zusätzliches Maß an Integrität. Einziger Nachteil momentan: Aufgrund von hoher Nachfrage und langer Wartezeiten dauert der Graduierungsprozess derzeit ca. 5 Wochen. Es gibt keinen europäischen Standort dafür.

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INTERNATIONAL GEMOLOGICAL INSTITUTE (IGI)
Das Internationale Gemmologische Institut (IGI) wurde 1975 in Antwerpen, Belgien, gegründet und gehört heute zu den führenden internationalen gemmologischen Instituten. IGI ist das größte zentral geführte gemmologische Labor weltweit und hat über 450 Mitarbeiter; jedes Jahr werden über eine Millionen Zertifikate erstellt. In der Diamantgraduierung orientiert sich IGI zwar an den amerikanischen Standards von GIA was Farbe und Reinheit angeht, die Arbeitsweise für die Bestimmung des Schliffes ist allerdings an den IDC-Regeln ausgerichtet. Viele sehen in IGI den europäischen Gegenspieler zu GIA.

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HOGE RAAD VOOR DIAMANT (Hoher Rat für Diamanten, HRD)
Gegründet im Jahr 1976 in Antwerpen, Belgien, ist HRD eine international renommierte gemmologische Institution. Die ISO Akkreditierung (EN ISO/IEC 17025) garantiert hohe Qualitätsstandards der Graduierung und der Arbeitsprozesse, die extern und unabhängig geprüft werden. Die praktische Diamantgraduierung bei HRD richtet sich nach den Graduierregeln des IDC (International Diamond Council). Seit August 2014 wurden die Graduierregeln leicht den amerikanisch dominierten Marktverhältnissen angepasst. HRD Antwerp ist eine kommerzielle Organisation, deren Eigentümer, AWDC (Antwerp World Diamond Center), ist allerdings eine halbstaatliche Institution zur Förderung der Diamantbranche in Belgien. HRD ist sehr beliebt in Europa und Asien (insbesondere Dubai) und gilt mit seinem Sitz in Antwerpen als eine solide Alternative zu GIA.

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DIAMANTPRÜFLABOR (DPL)
Die Diamant Prüflabor GmbH in Idar-Oberstein wurde 1977 gegründet und arbeitet nach den IDC-Regeln. DPL ist die deutsche Institution für Diamantgraduierung und bislang das einzige deutsche Prüflabor mit Qualitätsbestätigung nach ISO-Norm (DIN EN ISO/IEC 17025:2005). Ansässig im Hause der Deutschen Gemmologischen Gesellschaft eV (DGemG) in Idar-Oberstein und durch personelle Verwebungen (Mitglied IDC) ist DPL bestens vernetzt. DPL firmiert zwar als GmbH, nimmt aber weder Wertbestimmungen vor, noch beteiligt sich die Gesellschaft am Diamanthandel. Ein weiterer Punkt für die Objektivität und Neutralität ist die anonyme Begutachtung der Diamanten im Labor durch mehrere Gutachter. Und: DPL haftet uneingeschränkt für die Richtigkeit ihrer Expertisen.

EGL International und EGL USA
Gegründet 1974 in Belgien ist das „European Gemological Laboratory“ heute ein anerkannter, wenn auch manchmal umstrittener Markteilnehmer in der Diamantbranche. EGL USA ist ein seit 1986 eigenständiges gemmologisches Institut, dennoch arbeiten beide ähnlich. Weder EGL International noch EGL USA sind Nonprofit-Organisationen. Eine Besonderheit der EGL Zertifikate ist der Reinheitsgrad „SI3“. Allgemein gilt dieser als „augenreine“ bzw. etwas schönere Diamanten mit dem Reinheitsgrad „I1“. Diese Nomenklatur existiert zwar seit längerem, hat sich aber nicht weitläufig etabliert. Diamanten mit EGL Zertifikaten werden meist günstiger angeboten als vergleichbare Edelsteine, die von anderen Instituten zertifiziert wurden. In der Regel weisen EGL zertifizierte Diamanten eine ein bis zwei Stufen bessere Reinheit aus, als dies in einem vergleichbaren GIA oder IGI Zertifikat der Fall wäre.

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Nützliche Hinweise
Bei der Zertifizierung von Diamanten geht es in der Regel um Nuancen in den Proportionen, Winkeln und deren Bewertung. Auch spielen kulturelle Aspekte eine Rolle: Beispielsweise bevorzugt man in Europa beim Brillantschliff größere Tafeln, damit dadurch die Brillanz maximiert wird. In Amerika hingegen gilt ein Brillant mit möglichst viel Feuer, also einer kleineren Tafel, als Maß der Dinge. Hier gibt es kein besser oder schlechter, da es sich lediglich um andere Schönheitsideale bzw. Schönheitsmaße handelt.
Institutionen wie der IDC (International Diamond Council, gegründet 1975 durch die Weltverbände der Diamantbörsen und Diamantschleifereien) halfen dabei, die Regeln der Diamantgraduierung zu vereinheitlichen. Heutzutage ist der Diamant der am besten erforschte Edelstein. Durch sich ständig verbessernden technischen Möglichkeiten wie automatisierte Schleifmaschinen, Maschinen zur Farbbestimmung sowie optische Tastgeräte zur Feststellung der exakten Maße und Proportionen werden menschliche Fehler mehr und mehr ausgeschlossen und die Diamantgraduierung objektiver. Nichtsdestotrotz geht es in der Diamantgraduierung immer noch um den „Charakter“ bzw. das Erscheinungsbild des Edelsteines. Das heißt, gerade in der Reinheitsbestimmung wird nicht qualifiziert, sondern quantifiziert und das Ergebnis ist eine subjektive Auffassung mit Ermessenspielraum, die sich jedoch mit entsprechender Ausbildung innerhalb sehr enger Grenzen reproduzieren lässt.

Die 5C

Farbe (Colour)
Reinheit (Clarity)
Schliff (Cut)
Karat (Carat)
Zertifikat (Certifikate)

Preisbestimmende Merkmale
Einen Diamanten zu kaufen mag auf den ersten Blick leicht sein, ist es doch eine sehr besondere, nicht alltägliche und oft emotionale Angelegenheit. Tatsächlich sind die Qualitätskriterien eines Diamanten aber überschaubar und leicht verständlich.

Merkmale bestimmen den Preis eines Diamanten.
Die “4 C“ bezeichnen die englischen Begriffe für die bei der Preisbildung von Diamanten relevanten Merkmale: 1. „Carat“ (= Gewicht) 2. „Colour“ (= Farbe) 3. „Clarity“ (= Reinheit) 4. „Cut“ (= Schliff) Aufgrund der großen Bedeutung für die Feststellung der Identität und die Wertermittlung eines geschliffenen Diamanten gilt die Qualität der Zertifikats heute als das „5. C“ „Certificate“ (= Zertifikat)
Erstes C – „Carat“: Diamantgewichte (Größen)
Zur Vermögenssicherung geeignet sind Brillanten ab einem Halbkaräter (0.50 ct) aufwärts. Der Einkaräter gilt als die klassische Größe eines Diamanten. In Abhängigkeit von der Investitionssumme und dem Zweck des Diamanten-Portfolios kann sich eine Mischung von unterschiedlichen Größen empfehlen. Zu einem großvolumigen Diamant Depot sollten auch Brillanten in Spitzenqualitäten ab zwei Karat aufwärts gehören. Wichtig ist, dass die Diamantgewichte in den einzelnen Kategorien den gesuchten Größen des Diamantmarktes entsprechen. Diese sind z.B. bei einem Einkaräter von 1.01 – 1.03 ct. – nicht aber 1.00 ct oder 1.09 ct. Auch von Zwischengrößen wie z.B. 0.64 ct oder 1.31 ct ist abzuraten, weil diese die Wieder Verkaufbarkeit einschränken.
Zweites C – „Colour“: (Farben)
Je weißer ein Diamant ist, desto seltener ist er und umso höher liegt sein Preis. Die fünf höchsten Qualitätsstufen der weißen Diamanten sind nach dem Farb-Code von GIA (siehe unten) von „Hochfeines Weiss+“ (D) bis „Weiss“ (H) gestaffelt. Diese besten Farbgrade sind die am höchsten bewerteten an den Diamantmärkten. Ausgenommen davon sind Raritäten in intensiven natürlichen Farben.
Drittes C – „Clarity“: (Reinheit)
Lupenrein (Internally Flawless) ist natürlich das Maß der Dinge. Darunter staffeln sich mit zunehmender Größe der Einschlüsse die weiteren Reinheitskriterien. Bei Diamanten-Portfolios mit großem Volumen kann sich eine Beimischung von Steinen mit sehr kleinen (VS) und kleinen Einschlüssen (SI) empfehlen.
Viertes C – „Cut“: (Schliffqualität)
Die Schliffqualität eines Diamanten ist heute genauso wichtig wie seine Farbe und Reinheit. Im Fall der Vermögenssicherung sollten hier keinerlei Kompromisse gemacht werden. So müssen alle drei Schliffkriterien jeweils die Beurteilung „Excellent“ aufweisen. Das gilt insgesamt für die Schliffqualität („Cut Grade“), genauso wie für die handwerkliche Ausführung („Polish“) wie auch für die Proportionen des Diamanten („Symmetry“). „Very Good“ oder gar „Good“ ist nicht gut genug.
Fünftes C: Zertifikat
Zu jedem Diamanten ist ein unabhängiges Zertifikat („Certificate“) ein absolutes Muss. Es ist quasi der Pass eines Diamanten. Zur Vermögenssicherung geeignete Brillanten müssen über ein seriöses und(!) international akzeptiertes Zertifikat verfügen, auf dem die preisbestimmenden Merkmale des Steins und seine Identität dokumentiert sind. Weltweit verfügen die Zertifikate des renommierten „Gemological Institute of America (GIA)“ über die höchste Akzeptanz und Reputation. In Europa gilt das Zertifikate des „Hoge Raad Voor Diamant“ (HRD) aus Antwerpen/Belgien als angesehen, hat aber an den großen Diamantmärkten in den USA und Asien nur eine eingeschränkte Bedeutung. Die Qualität des Zertifikats ist für den Kaufpreis ebenso entscheidend wie für einen späteren Wiederverkauf. Preisvergleiche sind nur bei Diamanten gleicher Zertifikate mit gleichen Qualitätsbefunden sinnvoll. Diamonds-DeLuxe.de bietet Diamanten ausschließlich mit Zertifikaten von GIA an.

Unbedenkliche Herkunft der Diamanten
GeDeLuxe • Diamonds-DeLuxe.de vertritt eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Diamanten aus Konfliktzonen und beachtet strikt den, u.a. in der Europäischen Union, gesetzlich umgesetzten Kimberley-Prozess. Durch unsere erlesenen Bezugsquellen garantieren auch wir Ihnen zu 100% konfliktfreie Diamanten. Diamonds-DeLuxe.de handelt ausschließlich mit GIA, HRD, IGI und AGS zertifizierten Steinen.

Börsen
1. Der Handel mit geschliffenen Diamanten wird grundsätzlich von den Diamantenbörsen beherrscht, von denen es weltweit etwa zwanzig gibt (Börsen für geschliffene Diamanten + Börsen für Rohdiamanten), von denen es vier in Antwerpen (Belgien) gibt.
2. Fast die Hälfte der geschliffenen Diamanten wird vom Markt in Antwerpen geliefert.
3. Diese Börsen sind somit die privilegierten Orte, an denen Diamantäre, Makler und Fabrikanten sich begegnen, um Diamanten zu kaufen und zu verkaufen.
4. Weltweit sind die Hauptzentren für Diamanten: Antwerpen, London, New York, Tel Aviv, Bombay…

Zertifikate
Dank der Ausstellung von Zertifikaten ist der Diamant nicht mehr exklusiv etwas für die Schmuckhändler, sondern kann auch als finanzielle Investition angesehen werden. Wenn die Nachfrage nach Diamanten sehr schöner Qualität stark steigt, steigen auch ihre Preise unerbittlich.

Alles was Sie über Diamanten wissen müssen

Investition in Diamanten
Die Investition in Diamanten erfolgt rein physisch, d. h. wer einen Diamanten kauft, erwirbt ihn auch körperlich. Wenn Sie sich für eine Anlage in Diamanten entschieden haben, können Sie von einigen Vorteilen profitieren: So sind Diamanten z. B. der mobilste Sachwert und bilden den größten Wert auf kleinstem Raum. Der Vergleich mit Gold zeigt: ein 12,5 kg Barren Gold von ca. 500.000 Euro hat den gleichen Wert wie ein Diamant von 4 Carat (= 0,8 Gramm). Ein weiterer Punkt, der für die Investition in Diamanten spricht, ist ihre Wertstabilität. Wenn man die Statistiken betrachtet, hat sich der Diamantpreis in den vergangenen 25 Jahren kontinuierlich nach oben entwickelt. Diamanten haben nie an Wert eingebüßt.
Preisbestimmende Kriterien – Die “4 C”
Die “4 C” sind die maßgeblichen Kriterien für die Preisbildung von Diamanten. Einzeln stehen sie für “Carat” (Gewicht), “Colour” (Farbe), “Clarity” (Reinheit) und “Cut” (Schliff). Gelegentlich spricht man noch von einem fünften “C” für “Certificate” (Zertifikat). Brillanten ab einem Halbkaräter (0.50 ct) aufwärts sind eher zur Vermögenssicherung geeignet. Bei der Diamantenfarbe gilt: Je weißer bzw. farbloser ein Diamant ist, desto seltener und somit teurer ist er. Bei der Reinheit von Diamanten ist “Lupenrein” (Internally Flawless) das höchste Qualitätsmerkmal. Das bedeutet, dass auch bei 10-facher Vergrößerung keine äußeren Fehler und Einschlüsse erkennbar sind. Heutzutage ist zudem die Schliffqualität eines Diamanten mindestens genauso wichtig wie Reinheit und Farbe. Alle drei Schliffkriterien (“Cut Grade”, “Polish” und “Symmetry”) müssen die Beurteilung “Excellent” aufweisen. Alles darunter ist bei Diamanten zur Vermögenssicherung nicht geeignet. Zuletzt muss jeder Diamant über ein unabhängiges, seriöses und international anerkanntes Zertifikat verfügen, aus dem seine preisbestimmenden Merkmale sowie seine Identität hervorgehen. Idealerweise stammt dieses vom “Gemological Institute of America (GIA)”, welches weltweit am meisten akzeptiert ist. Wenn ein Diamant kein Zertifikat hat, ist er nicht zur Vermögenssicherung geeignet.
Diese Diamanten sind zur Wertsicherung geeignet
Für eine nachhaltige Vermögenssicherung eignen sich insbesondere Diamanten von überdurchschnittlicher Qualität, denn durch ihre größere Seltenheit behalten sie durchgehend ihren Wert. Der Schliff sollte ein Brillantschliff sein (56 Facetten). Dieser ist am weitesten verbreitet und gilt als Klassiker. Wer Diamanten zur Vermögenssicherung nutzen will, sollte von Raritäten, wie sehr großen Diamanten sowie Diamanten in natürlichen Phantasiefarben eher Abstand nehmen. Die Fungibilität ist bei diesen Liebhaberstücken sehr eingeschränkt. Wer in Rohdiamanten investieren möchte, sollte beachten, dass es bei diesen keine detaillierten Zertifikate über die Qualitätseigenschaften gibt. Daher erfolgt die Wertermittlung subjektiv. Allerdings können Rohdiamanten in umfangreichen Diamant-Depots unter gewissen Voraussetzungen sinnvoll sein.
Darauf sollten Sie beim Diamantkauf achten
Wer in Diamanten investieren möchte, sollte darauf achten, dass diese noch nicht zu Schmuck verarbeitet worden sind, da sich solche Diamanten zur Vermögenssicherung weniger gut eignen. Beachtet werden sollte weiterhin, dass der Erwerb von Diamanten der Mehrwertsteuerpflicht unterliegt (Deutschland 19%; Österreich 20%). Um sich vor dem Erwerb sogenannter “Blutdiamanten” zu schützen, die aus unseriösen Quellen stammen und beispielsweise zur Finanzierung von Bürgerkriegen genutzt werden, haben sich Regierungen, die Diamantindustrie und zivile Organisationen in dem sog. “Kimberley Process” zur Zertifizierung von konfliktfreien Diamanten zusammen geschlossen. Diesem gehören 74 Länder sowie die EU-Staaten an. Immer wenn Sie einen Diamanten kaufen, sollten Sie eine Bestätigung des Verkäufers bekommen, dass es sich um konfliktfreie Steine handelt.
Aus Gründen der Sicherheit sollte der Kauf von Diamanten möglichst diskret ablaufen. Wichtig ist, dass der Liefertermin mit dem Käufer jeweils individuell abgestimmt wird.
Worauf sollte beim Rückverkauf geachtet werden?
Bereits beim Diamantkauf sollte Wert darauf gelegt werden, dass der Verkäufer den Rückverkauf seriös abwickeln und einen reellen Preis dafür erzielen kann. Um dies zu gewährleisten muss der Verkäufer über direkten Zugang zu den internationalen Absatzmärkten verfügen, sodass eine zeitnahe und profitable Liquidation garantiert werden kann. Es sollte die Aufgabe des Diamanthändlers sein den Rückverkauf als Vermittler abzuwickeln bis entsprechende Börsenportale als Plattform zwischen Käufern und Verkäufern entstanden sind.
Diese Faktoren sind für die Bildung der Diamantpreise maßgeblich
Auf dem Markt für geschliffene Diamanten gilt die physische Nachfrage der Schmuckbranche als Index für die Preisbildung. Die Preise für Rohdiamanten hingegen werden von diversen Unternehmen und Minengesellschaften bestimmt.
Davon ist eher abzuraten
Diamanten sind nicht zur kurzfristigen Spekulation geeignet, sondern dienen vielmehr der langfristigen Vermögenssicherung. Wer auf spekulative Gewinne durch kurzfristige An- und Verkäufe setzen möchte, ist bei Diamanten an der falschen Stelle.
Aufgrund technischer Weiterentwicklung ist es heutzutage möglich sogenannte “synthetische Diamanten” herzustellen. Aus mineralogischer Sicht handelt es sich hierbei zwar um Diamanten, die sogar in Schmuckqualitäten verfügbar sind. Dennoch erfüllen sie nicht die notwendigen Kriterien für eine Vermögenssicherung mit Diamanten, da sie fast uneingeschränkt produziert werden können. Dies steht in Kontrast zu der Seltenheit von qualitativ hochwertigen natürlichen Diamanten. Auch ursprünglich natürliche Diamanten, die durch künstliche Bearbeitungen qualitativ verbessert wurden, eignen sich nicht zur Vermögenssicherung. Abzuraten ist zudem vom Kauf von eingeschweißten Diamanten in Plastik-Chips. Dadurch sind die Echtheit des Diamanten und seine zugesicherten Eigenschaften nicht nachweisbar. Im professionellen Handel werden Diamanten daher ausschließlich in offenem Zustand gehandelt.
Währungsrisiko beim Diamantkauf
Wie bei fast allen Rohstoffen ist die Leitwährung bei Diamanten der US-Dollar. Anleger außerhalb der USA sollten deshalb das Währungsrisiko berücksichtigen.
Wissenswertes über Diamanten
Diamant, eine Modifikation des Kohlenstoffs, gilt als härtester natürlicher Stoff, der vor über 2 Milliarden Jahren entstanden ist. Aufgrund seiner Seltenheit zählt der Diamant zu den wertvollsten und begehrtesten Edelsteinen der Welt. In komplett reinem Zustand ist er farblos, durch Verunreinigungen ist er allerdings oft gelblich oder bräunlich eingefärbt. Seit jeher übten Diamanten eine Faszination auf die Menschen aus. In Indien glaubte man beispielsweise, dass sie magische Kräfte verliehen, während die Griechen sie für Tränen der Götter hielten. Im antiken Rom war man der Meinung, dass Diamanten Splitter von gefallenen Sternen seien. Heute findet der Diamant seinen häufigsten Einsatz in der Schmuckbranche. Aufgrund seiner Härte und seiner hohen Wärmeleitfähigkeit wird er allerdings auch in der Industrie beispielsweise als Schneidstoff oder Wärmeleiter verwendet.

Vorteilen von physischen Diamanten

• Geringe Volatilität beispielsweise gegenüber Aktien
• Mobilster Sachwert
• Begrenzter Rohstoff bei steigender Nachfrage
• Höchste Wertkonzentration

Diamanten – ein Investment für die Ewigkeit

Älteste Sachwert der Welt. Kein Stein ist jünger als 1000 Millionen Jahre, seither sind keine Diamanten mehr entstanden. Großer Druck und enorme Hitze waren nötig, um tief in der Erde Kohlenstoff zu Diamanten werden zu lassen. Durch Erosion kamen sie dann im Laufe von Jahrmillionen näher an die Oberfläche. Jeder Diamant ist also glitzerndes Zeugnis der Geschichte unseres Planeten. Und somit nicht nur der älteste, sondern auch der schönste Sachwert der Welt.

Diamanten weisen in der Vergangenheit trotz zahlreicher Krisen in anderen Märkten attraktive Wertsteigerungen auf. ln den letzten 12 Jahren stiegen die Preise eines hochwertigen Einkaräters um durchschnittlich 8 Prozent pro Jahr. Auch wenn sich aus der Vergangenheit keine eindeutige Indikation für zukünftige Wertentwicklungen ergeben können, gehen wir davon aus, dass die Diamantenpreise auch in Zukunft steigen werden. Unter Berücksichtigung der aktuellen Gegebenheiten prognostizieren wir bis zum Jahr 2020 eine Wertsteigerung bei Diamanten von durchschnittlich 8 Prozent pro Jahr. Grundlage für unsere positive Einschätzung ist u.a. die anhaltend große Nachfrage nach Diamanten aus den BRIC-Staaten.

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Quelle: Focus.de und Berliner-Zeitung.de

Konfliktfreie Diamanten

Unbedenkliche Herkunft der Diamanten
GeDeLuxe vertritt eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Diamanten aus Konfliktzonen und beachtet strikt den, u.a. in der Europäischen Union, gesetzlich umgesetzten Kimberley-Prozess. Durch unsere erlesenen Bezugsquellen garantieren auch wir Ihnen zu 100% konfliktfreie Diamanten. Diamonds-Deluxe.de handelt ausschließlich mit GIA, HRD, IGI und AGS zertifizierten Steinen.

Wir haben uns dazu verpflichtet, nur Diamanten aus konfliktfreien Quellen zu verkaufen. Seit der Gründung von Diamonds-Deluxe.de bestehen wir darauf, dass auch unsere Lieferanten die Herkunft aller Diamanten transparent nachweisen und ausschließlich aus konfliktfreien Quellen beziehen.

1. Wir verkaufen ausschließlich Diamanten aus konfliktfreien Quellen.
2. Im sogenannten „System der Garantien“ sind unsere Lieferanten verpflichtet die einwandfreie Herkunft aller verwendeten Diamanten nachzuweisen.
3. Wir unterstützen nachdrücklich den in der Diamantindustrie etablierten Kimberley-Prozess, um den Handel mit Konfliktdiamanten zu unterbinden. Durch diesen Standard sind heute 99 % aller weltweit gehandelten Diamanten nachweislich konfliktfrei.
4. Fair geförderte Diamanten schaffen Arbeitsplätze. Rund um die Förderung, Veredelung und den Handel mit Diamanten finden weltweit über zehn Millionen Menschen Arbeit. Auf dem afrikanischen Kontinent sind Schulen, Infrastruktur und Krankenhäuser gebaut worden – finanziert durch Gelder, die in der Diamantindustrie verdient wurden. Bei der Auswahl unserer Lieferanten achten wir auf genau diese sozialen Faktoren.

So funktioniert der Handel mit nachweislich konfliktfreien Diamanten
Ein Blut- oder Konfliktdiamant ist laut Kimberley-Abkommen ein Diamant, der illegal gefördert wurde und mit dessen Verkauf Bürgerkriege und andere gewalttätige Konflikte finanziert werden.
Es wird aktuell diskutiert, ob diese Definition in Bezug auf Menschenrechtsverletzungen erweitert werden muss, um noch nachhaltiger Wirkung zeigen zu können.

Bis zur endgültigen Unterzeichnung des Kimberley-Abkommens im Jahr 2002 wuchs die Anzahl illegal geschürfter Diamanten stetig. In den 1990er Jahren waren bis zu 4 % der weltweit gehandelten Diamanten Konfliktdiamanten, mit denen unter anderem Rebellengruppen ihre blutigen Kämpfe finanzierten.
In der Diamantindustrie wurden die Stimmen derer immer lauter, die ein ein sofortiges, gemeinsames und entschlossenes Vorgehen gegen den Handel mit Konfliktdiamanten forderten. Teils aus geschäftlichen, teils aus moralisch-ethischen Gründen. Weltweit schlossen sich Regierungen den Forderungen der Diamantindustrie an, was schließlich am 5. November 2002 zur Ratifizierung des Kimberley-Abkommens führte.

Heute haben sich bereits 54 Länder (die EU als ein Land) und alle afrikanischen Diamantenproduzenten offiziell zum Kimberley-Prozess bekannt. Die Einhaltung der Kriterien wird von der UN überwacht und von Regierungen, NGOs und der Diamantindustrie gemeinsam umgesetzt.

Rohdiamanten, die über Landesgrenzen hinweg gehandelt werden, müssen – begleitet von einem staatlich herausgegebenen Herkunfts-Zertifikat – in manipulationssicheren Behältern transportiert werden. Sie dürfen nur in Länder geliefert werden, die das Kimberley-Abkommen unterzeichnet haben. Die Einfuhr in Länder, die das Kimberley-Abkommen ratifiziert haben, ohne gültiges Zertifikat ist verboten. Teilnehmende Staaten sind ebenfalls verpflichtet nationale Kontrollen durchzuführen, um bereits im Landesinneren den illegalen Handel zu unterbinden.
Das sogenannte „System der Garantien“ sieht außerdem vor, dass jeder Lieferant dem Empfänger schriftlich die konfliktfreie Quelle nachweisen muss, aus der die gelieferten Diamanten stammen.

Diamonds-Deluxe.de und unsere Hersteller führen einen aktiven Dialog mit allen beteiligten Diamanthändlern. So können wir sicherstellen, dass die Regeln des Kimberley-Abkommens eingehalten werden und ausschließlich konfliktfreie Ware über uns vertrieben wird.

Heute stammen nachweislich weltweit über 99 % gehandelten der Diamanten aus konfliktfreien Quellen. Alle Beteiligten arbeiten hart daran, dass in Zukunft alle Diamanten sauber sind.